04.08.2026
Wandern am Hochkönig: Diese Touren würden wir unseren besten Freunden im Herbst empfehlen
Ahornstein: die Wanderung, die wir selbst immer wieder gehen würden
Müssten wir uns für eine einzige Tour entscheiden, würden wir den Ahornstein wählen. Das sagen wir nicht, weil er der höchste oder bekannteste Gipfel der Region wäre. Wir empfehlen ihn, weil auf dieser Wanderung vieles zusammenkommt, was einen richtig guten Bergtag ausmacht: ein abwechslungsreicher Weg, eine Landschaft ohne große Inszenierung und eine Aussicht, die oben wesentlich großzügiger ausfällt, als man unterwegs erwartet.
Die Tour führt durch die sanfter geformten Dientner Grasberge, während das mächtige Hochkönigmassiv auf der gegenüberliegenden Seite immer wieder den Blick anzieht. dass jedem Abschnitt öffnet sich die Landschaft weiter, bis am Ahornstein ein Panorama wartet, das nicht auf einen einzigen Gipfel reduziert werden kann. Hier geht es um den gesamten Raum: die grünen Bergrücken, die schroffen Kalkwände des Hochkönigs und jene Weite, wegen der man den Rucksack abstellt und deutlich länger sitzen bleibt als geplant.
Im Spätsommer zeigt sich der Ahornstein von seiner ruhigen Seite. Die große Ferienzeit klingt aus, die Temperaturen werden angenehmer und selbst längere Anstiege fühlen sich weniger fordernd an als an heißen Julitagen. Im Herbst verändert das tiefere Licht die gesamte Tour. Die Hänge leuchten in gedeckten Grün-, Gold- und Brauntönen, während die klare Luft den Hochkönig beinahe näher rücken lässt.
Diese Wanderung eignet sich für Gäste mit guter Grundkondition, die nicht nur einen kurzen Spaziergang suchen, aber auch keinen hochalpinen Extremtag planen. Sie verlangt Zeit, vernünftige Wanderschuhe und den Wunsch, einen ganzen Tag draußen zu verbringen. Genau deshalb würden wir sie nicht zwischen Frühstück, Spa-Termin und Abendprogramm quetschen. Der Ahornstein ist kein Punkt auf einer To-do-Liste, sondern ein eigener Urlaubstag.
Warum wir diese Tour lieben: Weil sie nicht versucht, mit einem einzigen spektakulären Moment zu beeindrucken. Sie wird mit jedem Kilometer besser und belohnt am Ende mit einem Blick, der die ganze Region verständlich macht.
Unsere Empfehlung: Starten Sie am Vormittag und planen Sie am höchsten Punkt ausreichend Zeit für eine Jause ein. Der Weg nach unten läuft nicht davon. Die Aussicht übrigens auch nicht, aber von ihr trennt man sich deutlich schwerer.
Panoramawanderung zum Hochkeil: der Hochkönig im schönsten Herbstlicht
Es gibt Touren, die zu jeder Jahreszeit funktionieren. Und es gibt Wanderungen, die auf genau jene Wochen warten, in denen sich der Spätsommer langsam in den Herbst verwandelt. Die Panoramawanderung zum Hochkeil gehört eindeutig zur zweiten Gruppe.
Schon der Name verrät, worum es hier geht: nicht um einen möglichst harten Aufstieg, sondern um den freien Blick auf das Hochkönigmassiv. Der Weg führt durch eine offene, abwechslungsreiche Landschaft und lässt dem Panorama viel Raum. Statt sich erst am Gipfel zu zeigen, begleitet der Hochkönig einen großen Teil der Tour und verändert mit jeder Wegbiegung seine Perspektive.
Gerade im September und Oktober entwickelt diese Wanderung eine besondere Wirkung. Nach kühlen Nächten ist die Sicht häufig außergewöhnlich klar, die Sonne steht tiefer und zeichnet selbst kleine Strukturen in den Felswänden nach. Die sommerlichen Grüntöne werden ruhiger, erste Bäume verfärben sich und auf den offenen Flächen entsteht jene warme Lichtstimmung, die man gerne als „goldenen Herbst“ bezeichnet. Hier klingt der Ausdruck ausnahmsweise nicht nach Prospekt. Er trifft es ziemlich genau.
Die Panoramawanderung zum Hochkeil ist unsere Empfehlung für Paare, Genusswanderer und alle, die im Herbst nicht möglichst viele Höhenmeter sammeln, sondern möglichst viel Landschaft erleben möchten. Auch Fotografen finden auf dieser Route laufend Gründe, stehen zu bleiben. Das verlängert die Gehzeit, verbessert aber die Urlaubserinnerungen erheblich.
Warum wir diese Tour im Herbst empfehlen: Weil das Hochkönigmassiv bei klarer Luft und tief stehender Sonne eine Präsenz entwickelt, die im Hochsommer oft weniger intensiv wirkt. Wer verstehen möchte, weshalb der Herbst für viele Einheimische und Stammgäste die bevorzugte Wanderzeit ist, sollte diese Tour gehen.
Unsere Empfehlung: Wählen Sie nach Möglichkeit einen Tag nach einer klaren, kühlen Nacht. Dann wirken die Gipfel besonders nah und die Fernsicht zeigt, wie weit ein Herbsttag am Hochkönig tatsächlich reichen kann.
Natrun und Prinzensee: direkt von der HOCHKÖNIGIN losgehen
Ein Wanderurlaub fühlt sich besonders unkompliziert an, wenn der Tag nicht mit einer Autofahrt und der Suche nach einem Parkplatz beginnt. Für die Tour auf den Natrun bleiben die Autoschlüssel in der HOCHKÖNIGIN. Sie gehen direkt vom Hotel los und steigen zu Fuß in Richtung Prinzenberg auf.
Wer lieber Kräfte spart oder mit Kindern unterwegs ist, erreicht die fußläufig gelegene Natrunbahn in wenigen Minuten. Mit der Hochkönig Card nutzen Gäste die geöffnete Bergbahn ohne zusätzliche Kosten und legen nur das letzte Stück zum Prinzensee zu Fuß zurück. So entscheidet jede Familie selbst, wie viel Wanderung der Tag verträgt, ohne auf das Bergerlebnis verzichten zu müssen.
Der Prinzensee liegt ruhig auf dem Natrun und ist einer jener Plätze, an denen eine kurze Pause selten kurz bleibt. Das Wasser, die umliegenden Wiesen und der Blick auf die Bergwelt machen ihn zu einem angenehmen Ziel für den Anreisetag, einen entspannten Vormittag oder eine Tour mit Kindern. Im Spätsommer ist es rund um den See oft ruhiger als während der Ferienwochen. Im Herbst spiegeln sich die gedeckteren Farben der Umgebung im Wasser, während Maria Alm unten im Tal schon ein gutes Stück entfernt wirkt.
Von hier aus lassen sich weitere Wege und Erlebnisse am Natrun verbinden. Entscheidend ist aber nicht, möglichst viele Stationen unterzubringen. Der große Vorteil dieser Tour liegt in ihrer Flexibilität: sportliche Gäste starten direkt von der HOCHKÖNIGIN zu Fuß, Familien nehmen die Bergbahn und alle treffen am Ende an einem Ort ein, der sich nach einem echten Bergziel anfühlt.
Warum wir diese Tour empfehlen: Weil sie ohne Anfahrt auskommt und sich dem Urlaubstag anpasst. Sie kann eine Wanderung sein, ein Familienausflug oder die erste Begegnung mit der Bergwelt von Maria Alm.
Unsere Empfehlung: Nutzen Sie den Natrun am ersten Urlaubstag, wenn Sie nach der Anreise noch hinausmöchten, oder an einem Morgen, an dem die Beine nach einer größeren Tour eine Pause verdient haben. Der Blick ist schließlich nicht davon abhängig, wie viele Höhenmeter man selbst zurückgelegt hat.
Spätsommer oder Herbst: Wann ist Wandern am Hochkönig am schönsten?
Auf diese Frage gibt es keine einzige richtige Antwort, aber zwei ausgesprochen gute.
Der Spätsommer ab Ende August verbindet lange Tage mit angenehmeren Temperaturen. Die meisten Almen und Bergbahnen sind noch in Betrieb, gleichzeitig wird es auf vielen Wegen spürbar ruhiger. Wer gerne ausgedehnte Touren unternimmt und am Nachmittag noch auf einer Terrasse sitzen möchte, findet im September ausgezeichnete Bedingungen.
Im Oktober verändert sich der Charakter der Region. Das Licht wird wärmer, die Bergwälder färben sich und nach klaren Nächten öffnet sich eine Fernsicht, die den Hochkönig besonders eindrucksvoll erscheinen lässt. Die Tage werden kürzer, weshalb eine realistische Tourenplanung wichtiger wird. Dafür fühlt sich jede Stunde draußen bewusster an.
Auch der November kann noch großartige Wandertage bringen, verlangt jedoch mehr Flexibilität. Je nach Wetter, Höhenlage und Betriebszeiten sind nicht mehr alle Wege, Almen und Bergbahnen verfügbar. Aktuelle Bedingungen sollten deshalb immer vor dem Start geprüft werden.
Für Herbstbuchungen würden wir keine vage „Nebensaison“ versprechen, in der alles immer geöffnet und das Wetter grundsätzlich perfekt ist. Der Reiz liegt gerade darin, die Tour passend zum Tag auszuwählen. An einem klaren Morgen geht es auf den Ahornstein oder zum Hochkeil. Bei wechselhafterem Wetter bleibt der Natrun eine flexible Möglichkeit. Und wenn die Wolken tief hängen, darf der nächste Wandertag eben bei einem guten Frühstück geplant werden. Die Berge sind am folgenden Morgen immer noch da.
Bürglalm und Aberseitalm: weil ein Wandertag auch gut schmecken darf
Eine Tour am Hochkönig wird nicht allein durch Aussicht und Höhenmeter bestimmt. Zur regionalen Wanderkultur gehören auch jene Almen, auf denen aus einer geplanten kurzen Einkehr ein ausgedehnter Teil des Tages wird.
Zu unseren Empfehlungen zählen die Bürglalm und die Aberseitalm. Beide stehen für jene Verbindung aus Bewegung, Landschaft und regionaler Küche, die einen Wanderurlaub im Salzburger Land so angenehm macht. Je nach gewählter Tour und Öffnungszeit lassen sie sich als Ziel oder Einkehrpunkt einplanen.
Vor dem Aufbruch lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Betriebszeiten. Gerade im Herbst schließen Almen nicht alle am selben Tag, und aus der Sommersaison lässt sich kein pauschaler Öffnungsstatus ableiten. Das klingt weniger romantisch als „Die Hütte wartet schon“, verhindert aber, dass man hungrig vor einer verschlossenen Tür steht. Unsere Rezeption hilft gerne bei der aktuellen Touren- und Einkehrplanung.
Welche Tour passt zu Ihrem Urlaubstag?
Der Ahornstein ist unsere Wahl für Gäste, die eine größere, abwechslungsreiche Wanderung mit starkem Panorama suchen und einen ganzen Tag dafür reservieren möchten.
Die Panoramawanderung zum Hochkeil gehört in den Spätsommer und Herbst. Sie eignet sich für alle, die klares Licht, weite Blicke und eine mittelschwere Genusstour einem möglichst harten Gipfeltag vorziehen.
Natrun und Prinzensee sind ideal für den ersten Urlaubstag, für Familien und für Gäste, die direkt von der HOCHKÖNIGIN starten möchten. Durch die Natrunbahn lässt sich die Tour flexibel verkürzen.
Für anspruchsvolle alpine Unternehmungen bietet das Tourenportal der Region weitere Routen. Schwierigkeit, Wegverhältnisse und Wetter sollten dabei immer zur eigenen Erfahrung passen. Ein Urlaub wird nicht besser, nur weil die Tour möglichst schwer war. Er wird besser, wenn man am Abend gerne davon erzählt.
Der Herbst beginnt dort, wo der Sommer leiser wird
Am Ende eines Wandertages bleiben selten die Höhenmeter im Kopf. Es sind die kleinen Momente dazwischen.
Genau darin liegt der Reiz eines Wanderurlaubs im Spätsommer und Herbst.
September und Oktober sind deshalb keine zweite Wahl. Für viele Gäste sind sie die beste Zeit, um Maria Alm und den Hochkönig wirklich kennenzulernen.
Bleibt nur noch die Frage: Welche Tour wird Ihre erste sein?.
Wir würden mit dem Ahornstein beginnen.
Ihre Familie Hörl & das TEAM OF THE QUEEN
Häufig gestellte Fragen zum Wandern am Hochkönig
Welche Wanderung empfehlen Sie für den Herbst am Hochkönig?
Die Panoramawanderung zum Hochkeil gehört zu unseren stärksten Empfehlungen für September und Oktober. Das tiefere Licht, die herbstlichen Farben und die häufig klare Fernsicht setzen das Hochkönigmassiv besonders eindrucksvoll in Szene. Für eine größere Tagestour ist der Ahornstein unser persönlicher Favorit.
Welche Wanderung beginnt direkt bei der HOCHKÖNIGIN?
Die Tour auf den Natrun zum Prinzensee kann direkt von der HOCHKÖNIGIN zu Fuß gestartet werden. Wer nicht den gesamten Aufstieg gehen möchte, erreicht die Natrunbahn in wenigen Minuten zu Fuß und wandert von der Bergstation nur das letzte Stück zum See.
Ist die Natrunbahn mit der Hochkönig Card kostenlos?
Die Nutzung der geöffneten Sommerbergbahnen ist im Rahmen der Leistungen der Hochkönig Card enthalten. Welche Bahnen und Anlagen am jeweiligen Reisetag geöffnet sind, sollte vorab anhand der aktuellen Betriebszeiten geprüft werden.
Welche Tour ist der persönliche Favorit der HOCHKÖNIGIN?
Unser persönlicher Favorit ist die Wanderung auf den Ahornstein. Sie verbindet eine abwechslungsreiche Route mit weiten Blicken über die Dientner Grasberge und auf das Hochkönigmassiv.
Welche Wanderung eignet sich für Familien?
Natrun und Prinzensee eignen sich besonders gut für Familien, da der Aufstieg durch die Natrunbahn verkürzt werden kann. Ab der Bergstation lässt sich der Ausflug an die Kondition und das Alter der Kinder anpassen.
Wann ist die beste Zeit für einen Wanderurlaub am Hochkönig?
Der Spätsommer und Herbst von Ende August bis Oktober bieten häufig angenehme Wandertemperaturen, ruhigere Wege und klare Fernsicht. Im späteren Herbst müssen kürzere Tage sowie saisonale Betriebs- und Öffnungszeiten berücksichtigt werden.
Sind die Almen am Hochkönig im Herbst geöffnet?
Die Öffnungszeiten unterscheiden sich je nach Alm, Wetter und Saisonverlauf. Vor einer Tour sollte der aktuelle Status direkt beim Betrieb, im Tourenportal oder an der Rezeption der HOCHKÖNIGIN geprüft werden.
Kann man am Hochkönig ohne Auto wandern?
Ja. Die Tour auf den Natrun startet direkt bei der HOCHKÖNIGIN, und die Natrunbahn ist zu Fuß erreichbar. Weitere Touren in der Region können je nach Ausgangspunkt mit öffentlichen Angeboten, Bergbahnen oder einer kurzen Anfahrt kombiniert werden.
Welche Ausrüstung wird für Herbstwanderungen benötigt?
Feste Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung im Zwiebelprinzip, Regen- und Sonnenschutz, ausreichend Getränke sowie eine aktuelle Tourenplanung gehören zur Grundausstattung. Da die Tage im Herbst kürzer werden, sollte außerdem genügend Zeitreserve eingeplant werden.
Wo finde ich weitere Wanderungen am Hochkönig?
Das offizielle Tourenportal der Region Hochkönig bietet weitere Familienwanderungen, mittelschwere Touren und anspruchsvolle Bergwege mit aktuellen Routendaten. Für eine Empfehlung passend zu Wetter, Kondition und verfügbarer Zeit hilft Ihnen das Team der HOCHKÖNIGIN gerne persönlich weiter.
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